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Wasser als Lebensraum
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Wasser bietet vielen verschiedenen Pflanzen und Tieren Lebensraum. Es
verlangt besondere Anpassungen, versorgt die Lebewesen aber ständig
mit Wasser und Ionen.
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Das Wasser wird von den Lebewesen verschiedenartig als Lebensraum genutzt:
frei schwebend, schwimmend, an der Oberfläche, auf dem Untergrund.
Die Organismen in den verschiedenen Lebensräumen wie Fliessgewässer,
stehende Süssgewässer (Seen) oder den salzigen Meeren unterscheiden
sich, sie sind individuell und optimal an ihren Lebensraum angepasst.
Frei schwebend
Ein Lebewesen schwebt im Wasser, wenn seine Dichte exakt der Dichte des
Wassers entspricht, ist sie kleiner, schwimmt es; ist sie grösser,
sinkt es. Die Dichte kann verändert werden, zB. mit dem Einbau von
Luftkissen oder Ölen. Die Grösse, Form und Oberflächengrösse
spielt ebenfalls eine Rolle, ob und wie ein Organismus im Wasser schwebt.
Beispiele für schwebende Lebewesen sind: diverse Plankton, Algen.
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In unseren natürlichen Gewässern hat es viel verschiedene Kleinstlebewesen
wie zum Beispiel Algen oder Daphnien.
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Schwimmen an der Oberfläche
Lebewesen schwimmen auf dem Wasser wenn ihr Auftrieb grösser
als die Sinkgeschwindigkeit ist. Teilweise nutzen die Lebewesen auch die
Oberflächenspannung des Wassers: Sie heften sich entweder unten an
das "Wasserhäutchen" oder bewegen sich auf ihm.
Beispiele für an der Wasseroberfläche schwimmende Tiere: Der
Wasserläufer, Mückenlarven oder Libellenlarven.
Schwimmen im Wasser
Einige Tiere verfügen über an das Wasserleben angepasste
Antriebsorgane: Flossen und Ruderorgane bei Fischen, Säugern und
Krebsen, Nutzung des Rückstossantriebes bei Tintenfischen und Quallen.
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Die bekanntesten "Schwimmer" sind die Fische.
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Auf dem Untergrund
Am Gewässergrund lebende Organismen sind häufig sehr flach gebaut,
um ein strömungsbedingtes Abdriften zu verhindern, bzw. um sich am
Boden angeschmiegt zu tarnen. Zum Beispiel Rochen.
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Atmungsorgane
Die Versorgung mit dem lebenswichtigen Sauerstoff geschieht über
spezielle Mechanismen. Verschiedene Wassertiere haben als effektives Atmungsorgan
Kiemen entwickelt, welche den Sauerstoff aus dem umfliessenden Wasser
entziehen können. Pflanzen nehmen Sauerstoff über spezielle
Zellen an der Seeoberfläche auf und müssen ihn in den Stengel
transportieren.
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Wasserpflanzen
Auch die Wasserpfalnzen sind an den speziellen Lebensraum angepasst. Da
Wasser immer verfügbar ist, sind teilweise die Wurzelsysteme reduziert.
Unterwasserteile von Pflanzen sind weniger differenziert gebaut als die
der Landpflanzen. Beispielsweise fehlt oft das Festigungsgewebe.
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weiterführende Literatur: dtv Atlas der Ökologie
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