Oho - H2O

   
 

Die molekulare Struktur verleiht dem Wasser seine besonderen Eigenschaften. Einfach aufgebaut aus zwei Wasserstoffatomen und einem Sauerstoffatom gibt Wasser als H2O ein ideales Lösungsmittel her.

 
die Aggregatzustände
Erwärmung von Wasser
 

polares Molekül - hervorragendes Lösungsmittel
Der molekulare Aufbau von H2O ist polar, d.h. der Sauerstoff ist negativ geladen und die Wasserstoffe sind positiv geladen. Die entstehenden elektrostatischen Kräfte zwischen den geladenen Molekülteilen sind für die Eigenschaften von Wasser verantwortlich. Geladene Teilchen wie Salze oder ander polare Flüssigkeiten (wie Säuren, Alkohol, u.v.m) lösen sich exzellent im Wasser. Fette und Öle hingegen, deren Molekülstruktur gross oder/und ungeladen ist, wird vom Wasser abgestossen.

Beispiel: Ein Salz besteht aus positiv und negativ geladenen Teilchen, es löst sich gut im Wasser auf, Öl schwimmt oben auf. In der Natur erweist sich diese Eigenschaft als sehr prägnant. Im Meer sind viele Salze gelöst, ebenso im Blut des Menschen, wo Wasser als Lösungsmittel dient.

Die meisten festen, flüssigen und gasförmigen Stoffe können im Wasser aufgenommen werden. Das ist insbesondere für den Nährstoffhaushalt bedeutsam, aber auch für die Versorgung mit Sauerstoff, den die Wassertiere zum atmen benötigen

 



Das Wassermolekül besteht aus einem Sauerstoffatom O und 2 Wasserstoffatomen H. Die Molekülstruktur ist verantwortlich für die guten Eigenschaften von Wasser als Lösungsmittel.

 

Die Aggregatszustände
Wir kennen Wasser als Eis, Schnee, Flüssigkeit oder Wasserdampf. Die frühen Physiker haben die Temperaturskale Grad Celsius dem Wasser angepasst. Wasser gefriert bei 0 Grad, und verdampft bei 100 Grad. Dazwischen ist es in der flüssigen Form. Wasser ist der einzige Stoff, der auf der Erde in allen drei Zuständen vorkommt; als Gas, als Flüssigkeit und als Eis.

Wasser ist am schwersten bei 4 Grad Celsius, dh. die Moleküle rücken dann am engsten zusammen. Eis dagegen dehnt sich aus und braucht mehr Platz. Deshalb bersten geschlossene Wasserflaschen oder Wasserleitungen, wenn das Wasser darin gefriert. Eis ist wegen dieser Volumenausdehnung leichter als flüssiges Wasser. Diese Eigenschaft ist für Wasserlebewesen zentral. Die leichte Eisdecke schwimmt an der Oberfläche des Sees, während darunter die Lebensräume in Seen und Weihern erhalten bleiben.

Erwärmung
Wasser erwärmt sich viel langsamer als Luft und kühlt weniger schnell ab. Lebewesen im Wasser sind daher viel geringeren täglichen und saisonalen Temperaturschwankungen ausgesetzt als die Landlebewesen.
Wasser kann ein mehrfaches an Wärme aufnehmen als Gesteine. Seen sind deshalb gute Wärmespeicher und gleichen das Klima aus. In ihrer Umgebung ist es milder als anderswo. Die Wärmeaufnahmefähigkeit nutzen wir auch in unseren Heizungssystemen, wo das Wasser in geschlossenen Kreisläufen zentral erhitzt wird und anschiessend durch die Heizkörper zirkuliert.

 




Wasser kennen wir in der Form von Eis, Schnee, Flüssigkeit oder Dampf.

 
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