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Seit 30 Jahren sinkender Wasserverbrauch 1981 verbrauchte die Schweizer Bevölkerung noch über 500 Liter Trinkwasser pro Einwohner und Tag. Seither sank der Wasserverbrauch auf 325 Liter pro Einwohner und Tag. Allein in der Kategorie "Haushalte und Kleingewerbe" hat sich der Trinkwasserverbrauch in dieser Zeit um rund 65 Liter verringert und beträgt heute im Durchschnitt noch 194 Liter pro Einwohner und Tag.
Neue Produktionsverfahren und Strukturänderungen in der Industrie, wassersparende Haushaltgeräte
und die Eindämmung der Wasserverluste aus dem Verteilnetz haben zu diesem Rückgang beigetragen.
1 Billion
Liter Wasser pro Jahr! Die Schweizerischen Wasserversorgungen haben im Jahr 2010 941 Millionon Kubikmeter Wasser gefördert. Dies entspricht ungefähr der Menge des Bielersees oder einem Wasserwürfel der Kantenlänge 1 km. Das Trinkwasser der Schweiz setzt sich je zu 40% aus Grund- und Quellwasser zusammen. Die restlichen 20% stammen aus den Seen.
Konsequenzen für den Wasserpreis Der reduzierte Verbrauch hat Auswirkungen auf den Wasserpreis, da Wasserversorgungen mit 60 bis 90 % einen sehr hohen Fixkostenanteil und einen geringen mengenabhängigen Kostenteil aufweisen. Das Kapital der Wasserversorgungen liegt in den rund 59'000 km Leitungsrohren im Untergrund. Diese müssen gepflegt und erneuert werden, unabhängig wieviel Wasser verbraucht wird. Um kostendeckend zu arbeiten, müssen die kleineren Verkaufsmengen längerfristig durch höhere Wasserpreise kompensiert werden. Trotzdem bleibt das Trinkwasser günstig, 1000 Liter kosten im Schweizer Durchschnitt Fr. 1.80, das macht knapp 30 Rappen pro Person und Tag.
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 Wasserverbrauch pro Kopf
 Wassergewinnung
 Haushaltverbrauch
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