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Sinkender Wasserverbrauch 1981 verbrauchte die Schweizer Bevölkerung noch über 500 Liter Trinkwasser pro Einwohner und Tag. Seither sank der Wasserverbrauch um über 100 Liter auf rund 350 Liter pro Einwohner und Tag. Allein im Haushalt hat sich der Trinkwasserverbrauch zwischen 1980 und 1996 um 20 Liter auf durchschnittlich 162 Liter pro Einwohner und Tag verringert. Wassersparende Produktionsverfahren und Strukturänderungen führten zudem zu einem markanten Verbrauchsrückgang in der Industrie.
960 Milliarden Liter Wasser pro Jahr!
Die Schweizerischen Wasserversorgungen haben im Jahr 2007 0.96 Milliarden Kubikmeter Wasser gefördert. Dies entspricht ungefähr der Menge des Bielersees oder einem Wasserwürfel der Kantenlänge 1 km. Das Trinkwasser der Schweiz setzt sich je zu 40% aus Grund- und Quellwasser zusammen. Die restlichen 20% stammen aus den Seen.
Konsequenzen für den Wasserpreis
Der reduzierte Verbrauch hat Auswirkungen auf den Wasserpreis, da Wasserversorgungen
mit 60 bis 80 % einen sehr hohen Fixkostenanteil und einen geringen mengenabhängigen
Kostenteil aufweisen. Das Kapital der Wasserversorgungen liegt in den
rund 53'000 km Leitungsrohren im Untergrund. Diese müssen gepflegt
und erneuert werden, unabhängig wieviel Wasser verbraucht wird. Um
kostendeckend zu arbeiten, müssen die kleineren Verkaufsmengen längerfristig
durch höhere Wasserpreise kompensiert werden. Trotzdem bleibt das
Trinkwasser günstig, 1000 Liter kosten im Schweizer Durchschnitt
Fr. 1.60, das macht knapp 30 Rappen pro Person und Tag.
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Sinkender Wasserkonsum ...
Wassergewinnung seit 1910
Wasserabgabe 2007
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