![]() ![]() |
Was ist Nachhaltigkeit ? |
|||||||||||||||||||||||||||||||
Der Begriff "Nachhaltigkeit" kommt ursprünglich aus der Forstwirtschaft, wurde aber erst durch den ersten UNO Erdgipfel 1992 in Rio so richtig bekannt. Nachhaltig wirtschaften heisst, die eigenen Bedürfnisse zu stillen ohne die Bedürfnisbefriedigung zukünftiger Generationen zu gefährden. |
Nachhaltigkeit
für Wasserversorgungen
|
||||||||||||||||||||||||||||||
Das mag etwas abstrakt wirken - aber ein einfaches Beispiel kann das Prinzip der Nachhaltigkeit veranschaulichen: Eine Holzfirma bewirtschaftet einige Hektaren Wald. Wirtschaftet Sie nachhaltig, so darf sie nicht mehr Holz roden und verkaufen, als nachwachsen kann, damit die natürliche Ressource "Wald" sich regeneriert und auf Dauer erhalten bleibt.Erfasst man die Nachhaltigkeit ganzheitlich, muss man sie auf verschiedene Bereiche anwenden: Umwelt, Wirtschaft und sozialer Bereich. Nachhaltiges Wirtschaften in der Wasserversorgung
|
| |
Nicht mehr Rohwasser nutzen, als die Natur nachliefert. |
| |
Das Wasser darf von der Gesellschaft nur in dem Masse beeinträchtigt werden, als dass es sich wieder regenerieren kann. Die Rohwasser-qualität muss langfristig gewährleistet sein (Gewässerschutz, Umwelt-monitoring). |
| |
Die Wasserversorgungen wirtschaften so, dass die Versorgung langfristig gesichert ist (Erneuerung der Infrastruktur, Investitionen, etc.) |
| |
Die Wasserversorgungen sind in dem Masse sozialverträglich, dass der Wasserpreis für alle erschwinglich ist. |


| Vorkommen | Volumen in Mio m3 | in % | |
| Natürliche Seen |
130'000
|
53%
|
|
| Gletscher und Firn |
59'000
|
24%
|
|
| Grundwasser |
50'000
|
21%
|
|
| Stauseen |
4'000
|
1.6%
|
|
| Bäche und Flüsse |
500
|
0.2%
|
|
| Total |
243'500
|
100%
|