Häufig gestellte Fragen

   
 

Ist Kalk gesundheitsschädlich?

Wasser ist ein hervorragendes Lösungs- und Transportmittel. In der Natur fliesst Wasser über Steine, Schotter und durch den Untergrund. Dabei nimmt es wertvolle Mineralien auf, so auch Calciumkarbonat, besser bekannt als Kalk. Je mehr Kalk ein Wasser aufnimmt, desto härter wird es. Dies beinträchtigt die Qualität des Wassers nicht, ja es verhilft dem Wasser gar zu einem besseren Geschmack. Probleme können mit kalkhaltigem Wasser aber in den Hausinstallationen auftreten: Zu viel Kalk im Wasser stört dort, wo es mit alkalischen Stoffen wie Seifen in Kontakt kommt oder wenn es erhitzt, verdampft oder verdunstet wird. Dann fällt Kalk aus und bildet Kalkstein. Oft betrifft es Wassererwärmer, Waschmaschinen, Brauseköpfe und Warmwasser führende Leitungen. Dies bedeutet, dass die Haushaltsgeräte entsprechend gewartet und die Waschmitteldosierung der Wasserhärte angepasst werden muss.

Weitere Details siehe auch die Rubrik Wasserhärte

 

Für spezifische Anfragen steht Ihnen der SVGW zur Verfügung.

   
Ist Kalk gesundheitsschädlich?

Ist eine Entkalkungsanlage im Haus angesagt?

Ist das Trinkwasser bedenkenlos trinkbar?

Wer gibt mir Auskunft über die Wasserqualität?

Ist Regenwassernutzung sinnvoll?

Ist Wassersparen in der Schweiz sinnvoll?

 

 

Ist eine Entkalkungsanlage im Haus angesagt?

Den oft unbegründeten Vorbehalten gegenüber dem Kalk kann ggf. mit einer Wasserenthärtungsanlage im Haushalt begegnet werden. Doch in den meisten Fällen sind diese teuren Geräte unnötig und umweltbelastend. Es gibt zwei verschiedene Typen von Entkalkungsanlagen in der Hausinstallation, die chemischen (Ionenaustauscher) und die physikalischen.

Weitere Details siehe auch die Rubrik Wasserhärte

 

Ist das Trinkwasser bedenkenlos trinkbar?

Trinkwasser ist in der Schweiz als Lebensmittel sehr gut kontrolliert und genügt höchsten Qualitätsanforderungen. Die Qualität ist in der Lebensmittelgesetzgebung klar umschrieben.Die Wasserversorgungen sind per Gesetz zur Selbstkontrolle verpflichtet. Darüber hinaus wird das Wasser auch von kantonalen Trinkwasserinspektoren stichprobenartig beprobt. Die gute Rohwasserqualität und schonende Aufbereitung sowie die verantwortungsbewusste Arbeit der Wasserversorger machen das Trinkwasser zu einem naturnahen Marken-Produkt. In der Schweiz ist das Trinkwasser ab jedem Wasserhahnen - sofern nicht anders beschriftet - trinkbar und von einwandfreier Qualität.

Weitere Details siehe auch die Rubrik Qualität, Lebensmittel

 

Wer gibt mir Auskunft über die Wasserqualität?

Ihre zuständige Wasserversorgung gibt Ihnen gerne Auskunft über die Qualität Ihres Trinkwassers. Nehmen Sie Kontakt auf.

 

Ist Regenwassernutzung sinnvoll?

In Gebieten, die durch die öffentliche Trinkwasserversorgung erschlossen sind, ist Regenwassernutzung für den Gebrauch im Haushalt weder rentabel noch ein ökologischer Beitrag. Das Problem ist, dass in Trockenperioden nach wie vor Wasser von der öffentlichen Versorgung beansprucht wird, die deswegen ihre volle Kapazität aufrecht erhalten muss. Ein Verbrauchsrückgang vermindert zudem die Wassererneuerung im Verteilnetz: Kritische Leitungsabschnitte müssen dann umso mehr gespült werden - eine unnötige Verschwendung erstklassigen Trinkwassers.
Sinnvoll ist die Nutzung von Regenwasser in Regionen ohne entsprechende Infrastruktur oder zur Bewässerung von Garten und Grünflächen, da hierzu keine Aufbereitung des Wassers und kaum Investitionen und Unterhalt nötig sind.

Das Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft (heute BAFU) hat 2000 die Informationsschrift "Wohin mit dem Regenwasser" erarbeitet. Sie kann direkt beim BAFU bezogen werden. Das Merkblatt des SVGW zum Thema ist bei der SVGW-Geschäftsstelle gratis erhältlich.

 

Ist Wassersparen in der Schweiz sinnvoll und angesagt?

Wir verfügen in der Schweiz in der Regel über mehr als genug Wasser, nur knapp 2% der Niederschläge werden als Trinkwasser genutzt. Kommt hinzu, dass die Wasserversorgung einen sehr hohen Fixkostenanteil aufweist - Unterhalt und Erneuerung der Infrastruktur kosten am meisten, die Zurverfügungsstellung des Wassers kostet sehr wenig. Wassersparen sollte daher beim Warmwasser beginnen, da dieses rund 100 mal mehr Energie enthält als das Kaltwasser.
Geniessen wir unser Trinkwasser - es ist eine wunderbare Ressource der Schweiz! Trotzdem, Wasser ist ein Lebensmittel und in vielen Teilen der Erde Mangelware. Wir sollten aus ethischen Gründen Wasser nicht verschwenden sondern sorgsam nutzen.

Grosse Bedeutung kommt dem qualitativen Gewässerschutz zu: Das Wasser darf nicht unnötig mit Chemikalien belasten werden. Haushaltchemikalien sollten sparsam verwendet werden, da Rückstände davon via Abwasser in die Gewässer und ins Grundwasser gelangen können, was von der Wasserversorgung eine aufwändige Aufbereitung erfordert.

Weitere Details siehe auch die Rubrik Wasserbilanz, Wasser trinken

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